Sonderausstellungen

Das Pinzgauer Rind - Ein Kulturgut des Landes

22. Mai bis 31. Oktober 2021

Durch seine hohe Widerstandsfähigkeit und Treue steht das Pinzgauer Rind den heimischen Bauernfamilien bereits seit Jahrtausenden mit seiner hohen Fleisch- und Milchqualität zur Seite. Die in der ganzen Welt ob ihres ruhigen Gemütes und ihrer Widerstandsfähigkeit geschätzte Rasse verlor jedoch in ihrer Urheimat Salzburg an Gewicht.

Das erklärte Ziel lautet, wieder mehr Aufmerksamkeit für die hohe Fleisch- und Milchqualität dieser einst weit verbreitesten Rinderrasse der Österreichischen Monarchie zu schaffen. Daher gestaltet das Bergbau- und Gotikmuseum Leogang in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Pinzgauer Rinderzuchtverbände eine Ausstellung über dieses wertvolle, landschaftsprägende Salzburger Kulturgut.

Die außergewöhnlich hohe Qualität des „Pinzgauer-Fleisches“ wurde mehrmals wissenschaftlich belegt und lässt sich einfach an der  feinen Fettmarmorierung erkennen. Mit der Präsentation bedeutender Werke europäischer Künstler, Leihgaben von Pinzgauer Züchterfamilien und einem kulinarischen Rahmenprogramm entsteht ein Gesamterlebnis aus Kultur und Kulinarik.

Sonderausstellungen

Schatz- und Wunderkammer Nora von Watteck

Ab 27. Mai 2021

In der Renaissance und im Barock richteten sich viele vermögende Fürsten repräsentative Kunst- und Wunderkammern ein. Sie sollten den Reichtum und den Kunstsinn sowie das dem Zeitgeist entsprechende spirituelle Niveau des Besitzers demonstrieren.

Die kunsthistorischen Interessen der wohl bedeutendsten Salzburger Volkskundlerin, Nora von Watteck, wurden schon im Vorschulalter durch ihren Großvater geweckt, der als Antiquar für sich selbst in einem separierten Raum eine Wunderkammer angelegt hatte.

Frau Watteck begann die Wunderkammer ihres Großvaters in der Salzburger Brodgasse kontinuierlich zu ergänzen. Nach ihrem Tod 1993 sorgte noch ihr Sohn, Hofrat Prof. DI Arno von Watteck, für Ergänzungen und räumliche Strukturierungen.

Dass diese Wunderkammer an das Bergbau- und Gotikmuseum Leogang kam, ist kein Zufall, sondern beruht auf den prägenden freundschaftlichen Beziehungen des Sohnes Arno von Watteck zu Kustos Prof. Hermann Mayrhofer.

Der Zweck der Ausstellung ist es, den Namen Nora von Watteck und die großartige Sammlung zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

ACHTUNG: Besichtigung nur mit Führung; Voranmeldung per E-Mail (Javascript einschalten um blockierten Inhalt zu sehen.) oder Telefon (0043 6583 71 05)

Sonderausstellungen

Geistliche Schatzkammer, Salzburg

Ab 12. Juni 2021

Das mittelalterliche Salzburg zählte in religiöser, kultureller, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht zu den vier bedeutendsten Fürstentümern Europas. Erzbischöfe sowie Äbte und Äbtissinnen beauftragten für den Dom und die Klöster die besten Handwerker, um wertvollste Kunstwerke aus erlesenen Materialien für deren Schatzkammern herzustellen.

Mittelpunkt dieser Ausstellung ist eine 14 cm große Salzburger Madonna mit Kind aus Buchsbaumholz um 1400. Die heute durch ihr herausragendes Schnitzwerk beeindruckende Figur erschien dereinst in kostbar glänzendem Gold mit blau gefassten Mantelaufschlägen. Größter Dank gilt dem Sponsor, der dem Bergbau- und Gotikmuseum Leogang sehr verbunden ist, sowie allen Leihgebern der „Geistlichen Schatzkammer, Salzburg.“

Die wertvollen Objekte bringen die Bedeutung des mittelalterlichen Erzstiftes Salzburg besonders zum Ausdruck. Um die Einzigartigkeit, die hohe Qualität sowie die Heiligkeit der Objekte hervorzuheben, entschied man sich bewusst für eine Präsentation ohne Beschriftungen - Ganz unter dem Motto „Schauen und Staunen“.

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