Unter dem Stern des Orients. Orientalische Krippenkunst im Alpenland
In dieser Ausstellung des Verbandes der Krippenfreunde Österreichs erwarten Sie bedeutende Werke von Meister wie Romed Speckbacher, Johann Nepomuk Giner, Josef Zeissler sowie des Pinzgauer Krippenvaters Xandi Schläffer mit Leihgaben des Tiroler Volkskunstmuseums Innsbruck, des Bergbau- und Gotikmuseums Leogang und privaten Sammlungen zum Thema der orientalischen Krippe.
Orientalische Krippen und Krippendarstellungen
Im Zentrum der Krippenausstellung stehen orientalische Krippen und Krippendarstellungen in unterschiedlichen Größen und Arten von Figuren.
Die Pilgerreisen ins Heilige Land im 19. Jahrhundert beeinflussten die Art und Weise, wie die Geburt Jesus Christus in der Krippe dargestellt wurde. Pilger, die das Heilige Land besuchten, brachten sehr konkrete visuelle Vorstellungen von der Landschaft, der Architektur und den Menschen des Orients mit nach Hause.
Die Krippen in dieser Tradition zeigen den Geburtsort Jesu mit orientalischen Gebäuden und Wüstenlandschaften. Die Darstellung von Tieren und Pflanzen orientierte sich an der Flora und Fauna des Nahen Ostens, und auch die Kleidung der Figuren war häufig den Reiseerlebnissen der Pilger nachempfunden. Bei vielen orientalischen Krippendarstellungen wurden im Alpenraum aber auch heimatliche Elemente eingebaut.
Die Ausstellung wird vom Verband der Krippenfreunde Österreichs mit Unterstützung des Tiroler Volkskunstmuseums in Kooperation mit dem Bergbau- und Gotikmuseum Leogang veranstaltet.
Öffnungszeiten
21. November 2026 bis 31. Jänner 2027
Mittwoch bis Sonntag, täglich 13 bis 17 Uhr.
Montag und Dienstag Ruhetag. 1. Jänner geschlossen.
