Mineralienkabinett

In berühmten Sammlungen waren Mineralien aus Leogang bereits seit dem 18. Jahrhundert vertreten. Zu nennen wäre hier vor allem die Sammlung des Freiherrn von Moll (1760-1838), die im Zuge der napoleonischen Kriege von Salzburg nach Paris geschafft worden war.

Eine weitere bedeutende Sammlung hatte Ende des 18. Jh. Bergrat Matthäus Mielichhofer angelegt. Sie wurde im Jahre 1839 vom Erzstift St. Peter in Salzburg angekauft. Neben Paris und Salzburg werden Funde aus Leogang ferner in den mineralogischen Sammlungen des Landesmuseums Joanneum in Graz und des Naturhistorischen Museums in Wien verwahrt. Einige der schönsten Kristallstufen fanden als Leihgaben ihren Weg zurück nach Leogang.

Besonders hervorzuheben ist, dass es den Verantwortlichen des Bergbaumuseums gelang, Exponate aus den Pariser Sammlungen zur Verfügung gestellt zu bekommen. Die Vererzungen der polymetallischen Lagerstätten enthalten über 60 verschiedene Mineralarten und es scheint, als hätten die Erzvorkommen um Leogang noch nicht alle Geheimnisse preisgegeben.