• Hl. Anna

    Als Mutter Mariens und somit Großmutter Christi verkörpert Sie den Ursprung der Heilsgeschichte. 
    Die Verbindung der hl. Anna mit dem Bergbau geht auf die mittelalterliche Allegorienfreude zurück. Während Jesus als das Licht der Welt mit der Sonne und damit im übertragenen Sinne auch mit dem Rohstoff Gold in Verbindung gesetzt wurde, nahm man in der Marienepik für Maria den Mond und damit das Silber in Anspruch. Die hl. Anna ist somit nicht nur Mutter und Großmutter, sondern auch der Ursprung von Gold und Silber. Damit ergibt sich ihre Personifikation als Bergwerk. Verbreitet ist die Annendarstellung vor allem in Form der thronenden Anna Selbdritt. Diese Darstellungsform „zu dritt“, mit dem Christusknaben zwischen Maria und der hl. Anna, war in der Spätgotik besonders nördlich der Alpen weit verbreitet.

    Hl. Anna
  • Hl. Barbara

    Eine uns allen wohlbekannte Bergbauheilige ist die Märtyrerin hl. Barbara. Auf der Flucht vor ihrem heidnischen Vater öffnete sich vor Barbara ein Felsen und verbarg sie. Ihre Zufluchtsuche im Berg ließ sie seit Ausgang des Mittelalters zur Patronin des Bergbaus und der Bergknappen werden.

    Hl. Barbara
  • Maria im Ährenkleid

    Als ikonografische Besonderheit ist die Madonna im Ährenkleid, Salzburg um 1460, hervorzuheben. Das älteste bekannte Marienbild dieser Art wurde vor 1387 von deutschen Kaufleuten als Gnadenbild in Form einer Silberstatue für den Dom zu Mailand gestiftet und diente allen späteren Darstellungen als Vorbild.

    Maria im Ährenkleid
  • Löwenmadonna

    Eine sehr seltene Darstellung ist die Madonna auf dem Löwen. Bislang wurden nur vier Löwenmadonnen Salzburger Ursprungs bekannt. Sie befinden sich im Bayerischen Nationalmuseum München, im Bode Museum in Berlin, im Louvre in Paris und im Bergbaumuseum Leogang.

    Löwenmadonna